Wer wir sind
Der CSU-Ortsverband Aschheim/Dornach vertritt die Christlich-Soziale Union in beiden Ortsteilen unserer Gemeinde. Wir sind ehrenamtlich tätig, in Vereinen, Feuerwehren und Kirchengemeinden verwurzelt und treffen uns regelmäßig, um aktuelle Themen zu diskutieren und über die Entwicklung unserer Gemeinde zu beraten.
Unsere Arbeit hat zwei Seiten. Nach innen sind wir ein Ort der Meinungsbildung: Wer bei uns mitarbeitet, diskutiert mit, bevor Positionen feststehen. Nach außen sind wir Ansprechpartner für alle, die ein Anliegen an die Gemeindepolitik haben, unabhängig davon, ob sie Mitglied sind oder nicht.
Vorstandschaft
Die Vorstandschaft wird von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt. Zuletzt gewählt am 13. März 2025.
| Amt | Person |
|---|---|
| Vorsitzender | Helmut Straubinger |
| Stellvertretende Vorsitzende | Regina Bauer, Rolf Dettweiler |
| Schatzmeisterin | Uschi Niedermeier |
| Schriftführer | Alexander Opfolter |
| Digitalbeauftragter | Dr. Stefan März |
| Weitere Mitglieder | Najma Yari, Maria Knoller, Miriam Da Silva, Gabriele Kasberger, Illona Behrend, Bernhard Aschenbrenner, Georg Hornburger, Florian Meier, Bernhard Stilling |
Untergliederungen und Arbeitskreise
Senioren-Union
Die Senioren-Union Aschheim-Dornach steht für eine dynamische, generationenübergreifende Politik. Unser Ziel ist es, die Lebenserfahrung der älteren Generation mit den Ideen und Visionen der Jugend zu verbinden. Denn nur im gegenseitigen Verständnis liegt der Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft für alle Altersgruppen.
Vorsitzender: Helmut Straubinger · Stellvertreter: Manfred Schachermayr
Frauen-Union
Die Frauen-Union Aschheim/Dornach ist ein Netzwerk engagierter Frauen, die sich aktiv in die Entwicklung unserer Gemeinde einbringen.
Vorsitzende: Illona Behrends · Stellvertreterinnen: Christine Schwarz, Najma Yari
Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist unser höchstes Gremium. Sie tagt mindestens einmal im Jahr, wählt die Vorstandschaft und beschließt über Anträge und Kandidatenaufstellungen. Alle Mitglieder werden schriftlich eingeladen. Die Termine finden Sie unter Aktuelles.
Aus der Geschichte des Ortsverbands
Im Jahr 1964 tritt die CSU erstmals in Aschheim in Erscheinung. Zehn Gründungsmitglieder, darunter Franz Ruthus und Helmut Englmann, rufen den CSU-Ortsverband ins Leben.
Bereits zwei Jahre später, bei den Kommunalwahlen 1966, tritt die CSU mit einer eigenen Liste an. Aus dem Stand entwickelt sie sich zu einer starken kommunalpolitischen Kraft und erringt die absolute Mehrheit im Gemeinderat.
Franz Ruthus, der bereits seit 1948 Erster Bürgermeister der Gemeinde ist, bleibt in diesem Amt. Helmut Englmann, seit Gründung Ortsvorsitzender der CSU, wird zum Zweiten Bürgermeister gewählt. Im Jahr 1984 übernimmt er das Amt des Ersten Bürgermeisters von Franz Ruthus. Zeitgleich führt Ferdinand Pätzold den Ortsverband kommissarisch als Vorsitzender. 1985 wird Dr. Günther Dettweiler zum Ortsvorsitzenden gewählt. Nach 20 Jahren an der Spitze des Ortsverbands übergibt er den Vorsitz an Dr. Hansjosef Friedrich. Im Jahr 2011 übernimmt Rolf Dettweiler dieses Amt und führt den Ortsverband zwölf Jahre lang. Ihm folgt 2023 Florian Meier. Nach seiner Wahl zum Ersten Bürgermeister im Jahr 2024 übergibt er 2026 den Ortsvorsitz an Helmut Straubinger.
In den fünf Jahrzehnten nach ihrer Gründung erzielt die CSU regelmäßig die absolute Mehrheit im Gemeinderat und prägt die kommunalpolitische Entwicklung Aschheims maßgeblich. Erst bei der Kommunalwahl 2014 verliert sie diese Mehrheit.
Auch das Amt des Ersten Bürgermeisters bleibt über Jahrzehnte hinweg in CSU-Hand. Seit 1948 stehen mit Franz Ruthus, Helmut Englmann, Thomas Glashauser und Florian Meier ausschließlich CSU-Mitglieder an der Spitze der Gemeinde.
Nach der Kommunalwahl 2026 übernimmt die CSU mit Florian Meier erneut als stärkste politische Kraft Verantwortung für die Gemeinde und stellt weiterhin den Ersten Bürgermeister.
Im Gespräch

Fünf Fragen an Helmut Straubinger, Vorsitzender des CSU-Ortsverbands Aschheim/Dornach.
Was hat Sie in die Kommunalpolitik gebracht?
Ich war vorher im Vorstand und habe im Wesentlichen die letzten beiden Bürgermeister bei deren Wahlkämpfen unterstützt. Das hat mich an die Kommunalpolitik herangeführt.
Was beschäftigt den Ortsverband gerade am meisten?
Zum einen muss aufgrund der aktuellen Kritik an der Bundespolitik den Bürgerinnen und Bürgern das Vertrauen in die Stabilität der Kommunalpolitik gegeben werden, zum anderen die Position der CSU in der Gemeinde verständlich und bürgernah vermittelt werden.
Wo sehen Sie Aschheim und Dornach in zehn Jahren?
Die Gemeinde braucht eine gesunde Balance zwischen Wohnraum und Gewerbe. Beschäftigte in den Gewerken und Unternehmen wohnen am Ort. Die Einnahmen, in erster Linie aus der Gewerbesteuer, ermöglichen einen stabilen, schuldenfreien Haushalt, um die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zu decken.
Was unterschätzen Bürger an der Gemeinderatsarbeit?
Ich glaube, viele unterschätzen vor allem, wie viel Zeit, Verantwortung und Detailarbeit dahintersteckt. Im Gemeinderat geht es um sehr konkrete Fragen, die das tägliche Leben vor Ort beeinflussen. Gleichzeitig muss man sich in komplexe Themen einarbeiten und am Ende Entscheidungen treffen, bei denen es oft keine perfekte Lösung gibt.
Warum lohnt es sich mitzumachen?
Es lohnt sich, weil man etwas bewegen und vielleicht das eine oder andere mitgestalten kann. Unsere Fraktion hat ein starkes Gewicht in der Gemeindearbeit. Wir nehmen Einfluss darauf, indem wir unsere Ansichten, Bedürfnisse und Forderungen sehr konkret an unsere Gemeinderäte herantragen und damit die Gemeindepolitik mitbestimmen. Für mich ist es vor allem die Möglichkeit, nicht nur darüber zu reden, was besser laufen könnte, sondern selbst Verantwortung zu übernehmen. Nicht nur darüber reden, was besser laufen könnte, sondern selbst Verantwortung übernehmen.
Helmut Straubinger